Infoblätter

Infoblätter

Die Koordinationsstelle erstellt gemeinsam mit den Angeboten am Übergang Schule-Beruf Informationsblätter, die kompakt über Zielgruppen, Zugang, Eintritt, Kapazitäten, Besonderheiten, Inhalte, Leistungen, Stundenausmaß, finanzielle Ansprüche, Ziele, Kontaktpersonen, Barrierefreiheit der Einrichtung, Träger und Fördergeber informieren.

Die Informationsblätter sind für Multiplikatorinnen/Multiplikatoren und die Fachöffentlichkeit gedacht und nach ihrem Angebot sowie ihrer Schul- bzw. Arbeitsmarktnähe sortiert.
Der Bestand an Informationsblättern wird laufend erweitert und die Informationsblätter werden regelmäßig aktualisiert. Das Datum der letzten Aktualisierung wird auf den Informationsblättern abgebildet.

In dieser Kategorie werden Schul- und Klassenformen sowie schulinterne Unterstützungangebote abgebildet.
Die Kategorie umfasst Angebote für behinderte, benachteiligte und ausgrenzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler. Die Unterstützung erfolgt in vielen Fällen direkt an der Schule und orientiert sich, in der Regel ohne festes Stundenausmaß, an den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.

Die Angebote in dieser Kategorie richten sich an behinderte, benachteiligte und ausgrenzungsgefährdete Jugendliche am Übergang Schule – Beruf. Der Erstkontakt der Angebote kann direkt an der Schule erfolgen, ein außerschulischer Zugang ist auch möglich. Die Jugendlichen können Beratung, Begleitung und längerfristige Unterstützung bis zu einem Jahr erhalten. Die Angebote für Jugendliche an der Berufsschule sind Freizeitpädagogik, Lernunterstützung und in bestimmten Fällen die Betreuung bei Nachholen eines Lehrabschlusses.

Informations- und Beratungsstellen bieten themen- und zielgruppenspezifische Auskunft und Beratung.
In der Unterkategorie „Information und Erstauskunft“ sind Informationsstellen zu finden, bei denen telefonische Erstauskunft oder Beratungen auch ohne Terminvereinbarungen möglich sind.
Die in der zweiten Unterkategorie abgebildeten Beratungsstellen bieten Unterstützung bei der beruflichen Orientierung, Lehrstellensuche, Erarbeitung von Bildungswegen und anderen relevanten Fragestellungen rund um Ausbildung und Beruf. Es gibt Beratungsstellen, die für  alle Jugendlichen zugänglich sind und Beratungseinrichtungen, die sich auf bestimmte Zielgruppen (Mädchen, Migrantinnen/Migranten, Jugendliche mit Behinderung) spezialisiert haben.

Die Kategorie „Begleitende Unterstützung“ umfasst Angebote für behinderte und benachteiligte sowie ausgrenzungsgefährdete Jugendliche, die die Schulplficht bereits beendet haben. Die Angebote beraten, begleiten und unterstützen (sozialpädagogisch, psychologisch,..) die Jugendlichen individuell und bedarfsorientiert ohne festes Stundenausmaß bei der Arbeitsmarktintegration. Die begleitenden Hilfen können auch noch eine gewisse Zeit nach Aufnahme eines Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses in Anspruch genommen werden. Die Angebote der begleitenden Unterstützung bieten selbst keine spezifischen Qualifizierungs-, Trainings- oder Erprobungsmaßnahmen an und sind nicht tagesstrukturierend.

In der Kategorie „Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf“ werden Online-Plattformen zu den Themen Berufsorientierung und Bildung sowie Angebote für Schulklassen wie Workshops und Informationsveranstaltungen abgebildet.

Lehrlinge in einem Lehrverhältnis am ersten Arbeitsmarkt können bei persönlichen oder beruflichen Problemstellungen Unterstützung erhalten. Um bestimmten Zielgruppen den Zugang zu einer betrieblichen Lehre zu erleichtern, gibt es Förderungen des Arbeitsmarktservice und der Wirtschaftskammer.

Für Jugendliche, die trotz aller Bemühungen keine betriebliche Lehrstelle finden können, besteht die Möglichkeit in einer Überbetrieblichen Lehrausbildung (ÜBA) einen Berufsabschluss zu erreichen.

Für behinderte und benachteiligte Jugendliche gibt es auch die Möglichkeit einer verlängerten Lehre (VL) oder einer Teilqualifizierung (TQ) in einem Betrieb oder überbetrieblich.

Um eine ÜBA oder überbetriebliche VL/TQ machen zu können ist eine Vormerkung beim Arbeitsmarktservice notwendig.

In der Kategorie Bildung sind Angebote zusammengefasst die Jugendliche während der Schule, nach der Schule und auch in der Lehre unterstützen einen formalen Bildungsabschluss zu erreichen. Dies sind Angebote:

    • der Lern- und Nachhilfe, die parallel zur Schule (inklusive Berufsschule) stattfinden und eher individuell auf die Bildungsbedarfe der Teilnehmerinnen/Teilnehmer eingehen,
    • für Basisbildung (Lesen, Schreiben, Mathematik; teilw. Englisch) und Sprachkurse (Deutsch), meist speziell für Jugendliche mit Migrationshintergrund, oder
    • Vorbereitungslehrgänge für den Hauptschulabschluss oder die außerordentliche Lehrabschlussprüfung.

Basisbildungskurse, Sprachkurse und Vorbereitungslehrgänge sind in der Regel tagesstrukturierend und dauern bis zu einem Schuljahr.

Angebote der Kategorie „Orientierung, Heranführung und Nachreifung“ richten sich an behinderte und benachteiligte sowie ausgrenzungsgefährdete Jugendliche, die aufgrund unterschiedlicher Faktoren noch nicht reif für eine Ausbildung oder noch unsicher bzw. unentschieden in der Ausbildungs- und Berufswahl sind. Die Bandbreite der Projekte in dieser Kategorie ist entsprechend hoch und geht von sehr niederschwelligen Angeboten, die darauf ausgerichtet sind die persönliche Entwicklung der Jugendlichen zu festigen und sie langsam an den Arbeitsmarkt heranzuführen, bis zu Projekten, die vor allem auf die berufspraktische Orientierung der Jugendlichen und die Feststellung und Erprobung von Fähigkeiten und Fertigkeiten zielen. Die Angebote in der Kategorie sind tagesstrukturierend. Je nach Zielgruppe und Inhalt dauern die Maßnahmen zwischen drei Monate und drei Jahre.

Angebote der Tagesstruktur nach §9 CGW (Chancengleichheitsgesetz Wien) sind auf die Bedürfnisse von Menschen ausgerichtet, die auf Grund nicht altersbedingter körperlicher, intellektueller oder psychischer Beeinträchtigungen oder auf Grund von Sinnesbeeinträchtigungen in ihrer Entwicklung oder in wichtigen Lebensbereichen, insbesondere bei der Berufsausbildung, der Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft dauernd wesentlich benachteiligt sind. Sie werden von Fachkräften in Kleingruppen betreut und gefördert. Es gibt sehr unterschiedliche und individuelle Angebote je nach Anbieter, Zielgruppe, Unterstützungs- bzw. Betreuungsbedarf sowie Fähigkeiten und Interessen der Menschen mit Behinderung. Bei der Tätigkeit in einer Tagesstruktur (ehem. „Beschäftigungstherapie“) handelt es sich um kein sozialversicherungspflichtiges Dienstverhältnis, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein therapeutisches Taschengeld.

In dieser Kategorie sind einige wesentliche Unterstützungsangebote, die Jugendliche in besonders schwierigen Lebenslagen und bei speziellen Fragestellungen beraten, sowie ein Link zu weiterführenden Informationen bezüglich Beratungsangeboten in Wien zu finden.

Jugendzentren, Jugendcafés und Jugendtreffs bieten Raumangebote ohne Konsumzwang für Kids. Unterstützt von ausgebildeten Jugendarbeiterinnen und -arbeitern gestalten Kinder und Jugendliche ihre Räume, reden beim Programm mit und führen eigene Projekte durch. Ziel der offenen Jugendarbeit ist es, die Lebensqualität der Jugendlichen zu verbessern. Sie begleitet und fördert junge Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung und trägt zur Eigenständigkeit und Eigenverantwortung der Jugendlichen bei. Die Angebote richten sich an alle Jugendlichen und sind an deren Lebenswelt orientiert. Sie sind u.a. freiwillig, niederschwellig, selbstbestimmt und orientieren sich an den Stärken und Potentialen der Jugendlichen. Spezifische Angebote der offenen Jugendarbeit am Übergang Schule – Beruf (etwa Beratung, Info, Bildung etc.) sind in den jeweiligen Kategorien der Angebotslandschaft zu finden.

Auf den Seiten der Stadt Wien finden sich ausführliche Informationen zu Inhalten und Anbietern der unterschiedlichen Angebote.

http://www.wien.gv.at/freizeit/bildungjugend/jugend/index.html

Im virtuellen Stadtplan der Stadt Wien unter http://www.wien.gv.at/stadtplan/ lassen sich die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit zwei Klicks anzeigen. Unter der Rubrik „Kultur und Freizeit“ einfach das Kästchen „Kinder- & Jugendeinrichtung“ markieren.