Schule

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Schultypen

Eine Übersicht über alle Schultypen in Wien finden Sie hier:

Beihilfen und Förderungen

Die Koordinierungsstelle AusBildung bis 18 Wien hat eine Übersicht bezüglich Beihilfen und Förderungen für Schülerinnen und Schüler in Wien erstellt. (Stand: August 2017)

Zusätzliche Klassenformen in den unterschiedlichen Schultypen

Kooperative Mittelschule / Neue Mittelschule / Wiener Mittelschule (KMS, NMS, WMS)

Schülerinnen und Schüler im Pflichtschulalter, die einen Sonderpädagogischen Förderbedarf (SPF) zuerkannt bekommen haben, können Ihre Schulpflicht im Rahmen der integrativen Beschulung absolvieren. In einer Integrationsklasse werden Schülerinnen und Schüler mit Behinderung und/oder Sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit nicht behinderten Schülerinnen und Schülern unterrichtet.

Für Jugendliche mit sonderpädagogischen Förderbedarf, die ganz oder teilweise nach dem Lehrplan der Allgemeinen Sonderschule beschult und beurteilt wurden, gibt es die Möglichkeit im letzten Schuljahr im Rahmen des „Einjährigen Lehrgangs zur Erlangung des Neuen-Mittelschul-Abschlusses für Jugendliche“ einen NMS-Abschluss zu erlangen.

Für verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler, die aufgrund sozial-emotionaler Defizite im regulären Klassenverband (zeitweilig) nicht unterrichtet werden können, stehen spezielle Klassenformen zur Verfügung.

Zentren für Inklusive- und Sonderpädagogik (ZIS)

Bei den Zentren für Inklusive- und Sonderpädagogik (ZIS) wird zwischen regionalen ZIS (Allgemeinen Sonderschulen) und überregionalen ZIS (Sonderschulen mit speziellen Förderschwerpunkten) unterschieden. Eine Übersicht über die Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik in Wien finden Sie hier:

Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) oder Berufsvorbereitungslehrgang (BVL) helfen Jugendlichen mit Sonderpädagogischem Förderbedarf bei der individuellen Vorbereitung auf den weiteren Ausbildungs- und Berufsweg.

Polytechnische Schule (PTS)

Als Erweiterung zur Polytechnischen Schule bieten einige Standorte das autonome Projekt Fachmittelschule an.

Jugendliche mit massiven Laufbahnverlusten, die keinen regulären Hauptschulabschluss erlangen können, haben im Rahmen einer Kooperationsklasse die Möglichkeit einen positiven Abschluss einer Polytechnischen Schule zu erlangen.

Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 18 Jahren, die keinen regulären Hauptschulabschluss erlangen konnten, haben im Rahmen der Nachqualifizierungslehrgänge die Möglichkeit diesen nachzuholen.

Allgemeinbildende Höhere Schulen (AHS/ORG)

Schülerinnen und Schüler im Pflichtschulalter, die einen Sonderpädagogischen Förderbedarf (SPF) zuerkannt bekommen haben, können Ihre Schulpflicht im Rahmen der integrativen Beschulung absolvieren. In einer Integrationsklasse werden Schülerinnen und Schüler mit Behinderung und/oder Sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit nicht behinderten Schülerinnen und Schülern unterrichtet.

Schülerinnen und Schüler mit schulischen Defiziten nach Abschluss einer Mittelschule oder einer Polytechnischen Schule werden im Rahmen der Übergangsstufe auf die Anforderungen einer weiterführenden Schule vorbereitet.

Berufsbildende Mittlere Schulen (BMS)

Schülerinnen und Schüler mit schulischen Defiziten nach Abschluss einer Mittelschule oder einer Polytechnischen Schule werden im Rahmen der Übergangsstufe auf die Anforderungen einer weiterführenden Schule vorbereitet.

Berufsbildende Höhere Schulen (BHS)

Der Aufbaulehrgang ermöglicht es Absolventinnen und Absolventen einer Handelsschule oder eines kaufmännischen Vorbereitungslehrganges den Abschluss einer Handelsakademie zu erlangen.

Schulsystem interne Unterstützung

Jugendliche, die eine Schule in Wien besuchen, können in den meisten Fällen diverse schulinterne Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen.

Es gibt Angebote für behinderte, benachteiligte und ausgrenzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler. Die Unterstützung erfolgt in vielen Fällen direkt am Schulstandort und orientiert sich, in der Regel ohne festes Stundenausmaß, an den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.

Zur Beratung und begleitenden Unterstützung gibt es im Schulsystem verschiedene Angebote, von denen einige für Schülerinnen und Schüler aller Schultypen zur Verfügung stehen. Manche Angebote sind jedoch auf bestimmte Schultypen begrenzt.

Alle Schultypen

Erste Ansprechpersonen am Schulstandort können in vielen Fällen Klassenlehrerinnen/Klassenlehrer und Direktorinnen/Direktoren sein.

Beratung und Begleitung bei individuellen Problemlagen für Schülerinnen  und Schüler aller Schultypen bietet die Schulpsychologie.

Umfassende Informationen und Beratung bei allen schulischen Fragen bietet die Schulinfo des Stadtschulrates für Wien. Speziell für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und deren Eltern steht die Schulinfo für Migrantinnen/Migranten zur Verfügung (bis Ende 2017).

Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund aus den Bezirken 7 und 15 finden bei REBAS mehrsprachige Beratung und Betreuung bei schulischen, familiären und sozialen Fragen (noch bis Ende 2017).

Die Integrationsberatungsstelle des Stadtschulrates für Wien berät bei Fragen bezüglich der Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und/oder Sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF).

Pflichtschule

Nachstehende Angebote unterstützen Schülerinnen und Schüler an Wiener Pflichtschulen – Mittelschulen (KMS, NMS, WMS), Polytechnischen Schulen (PTS) und Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik (ZIS).
Für allgemeine Schulfragen oder bei Konflikten an Schulstandorten kann die Pflichtschulinspektorin/der Pflichtschulinspektor zur Verfügung stehen.

Speziell ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer bieten Bildungsberatung und Beratung bei persönlichen, sozialen oder emotionalen Problemen.

Sozialarbeiterische Beratung und Begleitung bietet die Wiener Schulsozialarbeit.

Verantwortung für die Umsetzung des Berufsorientierungsunterrichtes übernimmt an jedem Schulstandort eine Berufsorientierungskoordinatorin/ein Berufsorientierungskoordinator.

Information, Beratung und administrative Unterstützung bei den individuellen berufspraktischen Tagen bietet das Berufsorientierungszentrum (BOZ/i-BOZ).

AHS

Schülerberaterinnen/Schülerberater bieten Schülerinnen und Schülern an Allgemeinbildenden Höheren Schulen Beratung zu Fragen den Bildungsweg betreffend sowie bei emotionalen und/oder sozialen Problemen.

Verantwortung für die Umsetzung des Berufsorientierungsunterrichtes übernimmt an jedem Schulstandort eine Berufsorientierungskoordinatorin/ein Berufsorientierungskoordinator.

BMS/BHS

Bildungsberaterinnen/Bildungsberater bieten Schülerinnen und Schülern an Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen Beratung zu Fragen den Bildungsweg betreffend sowie Unterstützung bei der Bewältigung persönlicher Probleme und Krisen.

Berufsschule

An einzelnen Berufsschulstandorten bietet KUS sozialpädagogische Betreuung an.

http://www.kusonline.at/de/menu_main/rat-holen/soz.paed.-betreuung-an-einzelschulen

Informationen zu Berufsorientierung und Workshops für Schulklassen finden Sie in der Kategorie Angebote für IBOBB-Unterricht.