Geschichte

Geschichte

Die Idee einer gemeinsamen Koordinationsstelle AMS BSB FSW entstand erstmals während einer organisationsübergreifenden Klausur im Jahr 2005. Im Rahmen eines fast einjährigen Prozesses erarbeiteten Vertreterinnen und Vertreter des Arbeitsmarktservice (AMS), des Bundessozialamts – Landesstelle Wien (BSB) und des Fonds Soziales Wien (FSW) gemeinsam mit Integrationsfachdiensten und Betroffenen- bzw. Elternvertretungen Verbesserungsvorschläge für die berufliche Integration behinderter und benachteiligter Jugendlicher in Wien.

2007: Gründung

Im April 2007 wurde die Koordinationsstelle AMS BSB FSW auf Initiative der drei Institutionen mit dem Ziel gegründet, die Angebote der beruflichen Integration für behinderte und benachteiligte Jugendliche unter 24 Jahren in Wien besser aufeinander abzustimmen.

Von März bis Ende 2009 erstellte die Koordinationsstelle AMS BSB FSW im Auftrag des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) und der Stadt Wien und mit Unterstützung aller zentralen Akteure in einem koordinierten Prozess ein abgestimmtes Konzept zur Optimierung des Übergangsmanagements für ausgrenzungsgefährdete Jugendliche in Wien.

2009: Erweiterung – 2 Schwerpunkte

Dieser Prozess hatte die Gründung der Koordinationsstelle Jugend – Bildung – Beschäftigung im Dezember 2009 mit zwei inhaltlichen Schwerpunkten zur Folge. Die Arbeit der Koordinationsstelle AMS BSB FSW wurde als ein Schwerpunkt der Koordinationsstelle weitergeführt. Hinzu kam der Schwerpunkt Optimierung des Übergangsmanagements für ausgrenzungsgefährdete Jugendliche welcher 2013 in Schwerpunkt Wiener Ausbildungsgarantie umbenannt wurde.

2014: Gemeinsame Struktur

Ende September 2013 wurde im Rahmen einer Klausur aller Auftraggeberinnen und Auftraggeber der Koordinationsstelle die Aufhebung der Trennung der beiden Schwerpunkte beschlossen. Seit 2014 gibt es nun eine Koordinationsstelle Jugend – Bildung – Beschäftigung mit vier gleichwertigen Auftraggeberinnen/Auftraggebern und Financiers (AMS, FSW, Sozialministeriumservice [vormals BSB], waff). Die inhaltliche Zuständigkeit und Ausrichtung der Koordinationsstelle umfasst nun alle Angebote der Wiener Ausbildungsgarantie für behinderte, benachteiligte und ausgrenzungsgefährdete Jugendliche.

2017: Neue Abteilung

2016 wurde von der Bundesregierung das Ausbildungspflichtgesetz (ApflG) beschlossen. Mit der Schaffung dieser Ausbildungspflicht, der so genannten AusBildung bis 18, beschloss die Steuerungsgruppe Wiener Ausbildungsgarantie, dass es in Wien keine doppelten Strukturen bzw. Doppelgleisigkeiten geben soll.

Das Ausbildungspflichtgesetz sieht vor, dass in jedem Bundesland eine Koordinierungsstelle zur AusBildung bis 18 geschaffen wird. Dementsprechend wurde mit Anfang 2017 die Koordinierungsstelle AusBildung bis 18 Wien bei der Koordinationsstelle Jugend – Bildung – Beschäftigung angesiedelt. Diese untersteht dem Auftrag des Sozialministeriumservice Wien.