Übergangsmanagement

Definition

Unter dem Begriff Übergangsmanagement können alle Maßnahmen und Projekte zusammengefasst werden, die Jugendliche am Übergang Schule – Beruf bzw. Schule – Berufsausbildung begleiten und unterstützen (siehe hierzu Angebotslandschaft, -katalog und Infoblätter). Im weitesten Sinne geht es im Übergangsmanagement darum, ein flexibles, aber verlässliches Regelsystem zu entwickeln und Einzelmaßnahmen zu koordinieren. Dies soll durch die inhaltlich-konzeptionelle Abstimmung von Teilsystemen sowie durch den Aufbau von dauerhaft, vernetzten Strukturen für die passgenaue Beratung, Betreuung, Orientierung, Bildung, Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration von Jugendlichen und die Abstimmung des jeweiligen Maßnahmenangebots untereinander ermöglicht werden. Ziel ist es, die Schnittstellen zwischen den Teilsystemen und den einzelnen Angeboten so zu optimieren, dass ausgegrenzte Jugendliche in das System integriert werden, ausgrenzungsgefährdete Jugendliche nicht aus dem System fallen und allen Jugendlichen der Übergang von der Schule in den Beruf gelingt.

Auftrag

Der Schwerpunkt Optimierung des Übergangsmanagements für ausgrenzungsgefährdete Jugendliche ist vom Arbeitsmarktservice Wien (AMS), dem Bundessozialamt (BSB) Landesstelle Wien, dem Fonds Soziales Wien (FSW), der Magistratsabteilung 13 Bildung und außerschulische Jugendbetreuung (MA 13), dem Stadtschulrat für Wien (SSR) und dem Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (waff) beauftragt. Der Schwerpunkt besteht seit Dezember 2009. Die AuftraggeberInnen bilden gemeinsam die Steuerungsgruppe. Die Steuergruppe vereinbart gemeinsam die Inhalte des Schwerpunkts. In regelmäßigen Sitzungen werden die Ergebnisse diskutiert und weitere Schritte gemeinsam getroffen.

Der Schwerpunkt Optimierung des Übergangsmanagements für ausgrenzungsgefährdete Jugendliche wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Aufgaben

Die zentralen Aufgaben dieses Schwerpunkts sind:

  • Erhöhung der Transparenz des Unterstützungsangebots: Die Verbesserung des Überblicks über die Projekte und Angebote am Übergang Schule – Beruf bzw. Schule – Berufsausbildung für ausgrenzungsgefährdete Jugendliche.
  • Information der Fachöffentlichkeit: Laufende Verbesserung des Informationsstands von MultiplikatorInnen (BeraterInnen, MitarbeiterInnen der Jugendarbeit, LehrerInnen, etc.).
  • Verbesserung der Koordination und Kooperation: Regelmäßige Unterstützung der Angebote und Akteure und Akteurinnen an der Schnittstelle Schule – Beruf bei der übergreifenden Optimierung der Übergänge und der Reduktion von Dropout-Risiken. Konkret umfasst dies den Aufbau eines Trägernetzwerks und zweier Bezirksnetzwerke sowie Kooperationsworkshops.
  • Unterstützung der fördergeberübergreifenden Kommunikation: Abstimmung der Aktivitäten im Rahmen regelmäßiger Sitzungen der Steuerungsgruppe.

Geschichte

Auf Initiative von Mag.a Renate Brauner, Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke und Mag.a Grete Laska in ihrer damaligen Funktion als Stadträtin für Bildung, Jugend, Information und Sport, sowie auf Basis der Kooperation von AMS, BSB, FSW, SSR und WAFF begleitete die Koordinationsstelle AMS BSB FSW zwischen Mitte März und Ende Juni 2009 den Prozess der Erstellung eines abgestimmten Wiener Konzepts zur Optimierung des Übergangsmanagements für ausgrenzungsgefährdete Jugendliche.

Der Abschlussbericht kann hier eingesehen werden –

Als ein Ergebnis dieses Prozesses, wurde im Dezember 2009 der Schwerpunkt Optimierung des Übergangsmanagements für ausgrenzungsgefährdete Jugendliche im Rahmen der Koordinationsstelle Jugend-Bildung-Beschäftigung aufgebaut.

Angebote am Übergang Schule-Beruf

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In Zusammenarbeit mit:
Fördergeber

Der Schwerpunkt AMS BSB FSW wird gefördert aus den Mitteln des AMS, BSB und FSW.

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Der Schwerpunkt Optimierung des Übergangsmanagements wird gefördert aus Mitteln des BMASK und ESF.

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