Zielgruppen

Schwerpunktangebot für Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischer Erkrankung/ mit psychosozialem Förderbedarf im Alter von 15 bis zum vollendeten 24. Lebensjahr/ Geburtstag.

Zugang/Regionale Zuständigkeit

Jugendcoaching, Erstgesprächstermin im BIKU-Treff, Individuelle Vereinbarung von Schnuppertagen und Info-Tagen. Einstieg laufend möglich. Anbahnung von Behandlungsmöglichkeiten und Psychotherapie.

Eintritt

Laufender Einstieg möglich

Beschreibung und Inhalte

Ein multiprofessionelles Team begleitet die Jugendlichen beim Eintritt in die Produktionsschule und während der gesamten Teilnahmedauer. Im Mittelpunkt steht die individuelle Planung und Unterstützung des Entwicklungsprozesses der Jugendlichen. Im Laufe der Kursmaßnahme wird eine selbstverantwortliche Lebensgestaltung gefördert und die nächsten Aus- und Weiterbildungsschritte erarbeitet. Mit Kursende erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Zukunftsmappe inklusive Kompetenzprofil und Abschlussbericht.

Zusatzangebote:

  • Kunsttherapie
  • Projekttag und Exkursionen
  •  Für insgesamt 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es die Möglichkeit in das erste Modul (Soziales Lernen – AKTIVIERUNG) stufenweise einzusteigen, wenn die Teilnahme am Ganztagesangebot noch zu überfordernd ist. Dauer: 3 Monate; Stundenausmaß: 12 Stunden

Kapazitäten

42

Trainingsmodule

Übung / Training /Arbeitserprobung werden nach der jeweiligen psychischen Stabilität und kognitiven Leistungsfähigkeit auf die teilnehmenden Jugendlichen abgestimmt durchgeführt.

Vor Ort angeboten werden Übung und Training:

  • im kaufmännisch- administrativen Bereich
  • im Bereich EDV und Neue Medien
  • im Bereich Küche, Ernährung und Raumpflege sowie
  • im sozial-, kreativen Bereich

Weitere Spezialisierung und Arbeitserprobung bieten Lehrgänge zur Berufserprobung. Diese erfolgen in unterschiedliche Betriebe und Branchen, aufbauend auf den Interessen und Fähigkeiten der teilnehmenden Personen.

Coaching

Individuelles Coaching im Einzel- und im sozialtherapeutischen Gruppensetting. Ressourcenanalyse, Persönlichkeitsstabilisierung und –entwicklung, Training von Sozial- und Alltagskompetenzen, Grundarbeitstugenden, Konfliktmanagement, Psychoedukation, Selbstmanagement, Erarbeitung von Copingstrategien, Training kognitiver Fähigkeiten, Förderung von Kreativität und Ausdrucksfähigkeit, Existenzsicherung, Sozialarbeiterische Beratung.

Wissenswerkstatt

Kulturtechniken: Deutsch, Mathematik, Englisch und Neue Medien. Vermittlung von Grundkompetenzen und Auffrischung in den jeweiligen Fachgebieten, praxisorientiert, mit hoher Nähe zum Lebensalltag.

Sport und Bewegung

Integrierte Sporteinheiten, Aktivierungs- und Entspannungsübungen vor Ort sowie sportliche Aktivitäten abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse wie z.B. Fußball, Badminton, Tischtennis außerhalb der Einrichtung.

Ziele

Die Produktionsschule unterstützt die Jugendlichen beim Erwerb sozialer Kompetenzen und Kulturtechniken, die für den Einstieg in die gewünschte berufliche Erstausbildung notwendig sind, den Möglichkeiten der Jugendlichen entsprechen und ihnen die besten Entwicklungschancen bieten. Ziel ist es, die individuelle Ausbildungsfähigkeit zu erlangen und Jugendliche auf den nächsten Ausbildungsschritt vorzubereiten.

Förderdauer

12 Monate mit Option auf Verlängerung

Stundenausmaß

Kurszeiten: stufenweiser Einstieg, max. 30 Wochenstunden, Kurszeitraum: 1 Jahr.

Verlängerungsoption bei Bedarf

Finanzielle Ansprüche

Anspruch auf DLU (AMS)

Kontakt

BIKU-Treff
Ottakringerstraße 54/1. Stock
1170 Wien
01-402 29 75
www.bikutreff.at
office@bikutreff.at
Mag.ª Maria Aichinger-Ehardt
01-402 29 75-12
biku@bikutreff.at

Barrierefreiheit

Der Zugang zu den Räumlichkeiten der Einrichtung ist rollstuhltauglich.

Träger

Verein Bildungs- und Kulturtreff für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen / BIKU-Treff

Fördergebersystem

Sozialministeriumservice, ESF, AMS (DLU für Teilnehmerinnen und Teilnehmer)

TAS/NR.

334922 V1

Stand

März 2019

Übergeordnetes Angebot

Produktionsschule – Allgemein

Unterstützung der Jugendlichen beim Erwerb jener Kompetenzen, die als Einstiegsvorraussetzungen für das jeweils individuell passende Berufsfeld gelten.