Zielgruppen

Das Angebot richtet sich an NEET-Jugendliche (Not in Education, Employment or Training) nach Vollendung der Schulpflicht zwischen 15 und 21 Jahren:

  • Arbeitslose Jugendliche, die sich in keiner Maßnahme des AMS oder dessen Partnereinrichtungen befinden.
  • Drop-outs aus bestehenden Programmen.
  • Jugendliche mit multiproblematischem Hintergrund.
  • Schulabbrecher und -abbrecherinnen sowie Schulverweigerer und -verweigerinnen.
  • Subsidiär Schutzberechtigte und asylberechtigte Jugendliche.

Zugang/Regionale Zuständigkeit

Voraussetzung sind die positive Absolvierung von mehreren praktischen Schnuppertagen sowie

  • Freiwillige Entscheidung zum Eintritt in das Projekt
  • Bereitschaft, sich auf Zielvereinbarungen und Entwicklungsprozesse einzulassen
  • Bereitschaft bei negativen Pflichtschulabschluss diesen nachzuholen
  • Basiskompetenz im Einhalten einer Tagesstruktur
  • Zustimmung zur Hausordnung
  • keine schwere bzw. akute und unbehandelte Suchterkrankung
  • keine Selbst- und/oder Fremdgefährdung

Eintritt

Nach Absolvierung der Schnuppertage erfolgt die Anstellung zum nächstmöglichen Monatsbeginn, wobei der erste Monat als Probemonat gilt.

Beschreibung und Inhalte

preWork versteht sich in der Kombination von realem Arbeitstraining und Begleitangeboten als Maßnahmenbündel, von dem die beschäftigten Jugendlichen auch durch eine nachhaltigen Persönlichkeitsentwicklung und -stärkung profitieren. Das Arbeitstraining findet v.a. in der Holz- und Digitalwerkstatt sowie bei der Bewirtschaft eines Ackers statt.

preWork wendet sich hauptsächlich an Jugendliche, die (noch) nicht an das AMS angebunden sind und aus unterschiedlichen Gründen nicht an Programme wie z.B. AusbildungsFit, ÜBA, etc. andocken konnten. Hauptziel ist die Vermittlung in eine betriebliche Lehre. Die Teilnahme am Projekt ist für die Ausbildungspflicht bis 18 anerkannt.

  • Arbeitstraining in der Holz- und Digitalwerkstatt
  • Bewirtschaften eines Ackers (Umgang mit Pflanzen, Nachhaltigkeit und Regionalität)
  • Gesunde Jause und gemeinsames Kochen (z.T. mit Gemüse aus Eigenanbau)
  • Intensive sozialarbeiterische Einzelbetreuung und Case Management
  • Intensive ergotherapeutische Einzel- und Gruppenbetreuung
  • regelmäßige erlebnispädagogische Aktionen („preWork goes nature“)
  • Vermittlung von (Basis-)bildung und Lernunterstützung
  • BewerbungstrainingArbeitserprobung und Praktika
  • Unterstützung beim Finden geeigneter Lehrstellen und Ausbildungsangebote

Kapazitäten

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Ziele

  • Heranführen an die Anforderung des Arbeitsmarktes
  • Schaffung von Struktur und Verantwortung
  • Stabilisierung der Lebensverhältnisse
  • Stärkung von arbeitsrelevanten Skills
  • Stärkung von Motivation und Selbstwert durch Erfolgserlebnisse im Arbeitskontext
  • Berufliche Orientierung und Erarbeitung einer Zukunftsperspektive
  • Vermittlung in weiterführende Maßnahmen mit Schwerpunkt auf die betriebliche Lehre

Förderdauer

9 Monate mit Option auf Verlängerung

Stundenausmaß

20 Wochenstunden

Finanzielle Ansprüche

Anstellung als Transitarbeitskraft: € 592,20 brutto (20 Wochenstunden)

Kontakt

Robert Huemer
(Einrichtungsleitung)
0676 591 46 55
robert.huemer@caritas-wien.at

Ansprechperson

Denise Wessel (Sozialarbeiterin und Ansprechperson für die Aufnahme ins Projekt): denise.wessel@caritas-wien.at

Barrierefreiheit

Der Zugang zu den Räumlichkeiten der Einrichtung ist rollstuhltauglich.

Träger

Caritas der Erzdiözese Wien – Hilfe in Not

Fördergebersystem

preWork wird im Rahmen der betrieblichen Lehrstellenförderung gefördert, mit Unterstützung vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, dem Bundesministerium für Arbeit und der Wirtschaftskammer Österreich.

Stand

März 2022