Zielgruppen

Personen, die das Arbeitsmarktservice nicht in ein Lehrverhältnis vermitteln konnte und die:

  • am Ende der Pflichtschule sonderpädagogischen Förderbedarf hatten und zumindest teilweise nach dem Lehrplan einer Sonderschule unterrichtet wurden,
  • keinen Pflichtschulabschluss bzw. einen negativen Pflichtschulabschluss haben,
  • behindert im Sinne des Behinderteneinstellungsgesetzes bzw. des Chancengleichheitsgesetzes Wien (CGW) sind,
  • von denen angenommen werden muss, dass für sie aus ausschließlich in der Person gelegenen Gründen in absehbarer Zeit keine Lehrstelle gefunden werden kann.

Zugang/Regionale Zuständigkeit

Die Jugendlichen müssen bereit für den Ausbildungsschritt und beim AMS aktiv angemeldet sein. Nach Abschluss einer Erprobung und erfolgreicher Bewerbung beim ÜBA-Träger.

Ausnahme: Jugendliche mit Vorlehre die in der ÜBA eine Weiterlehre absolvieren möchten.

Eintritt

Nach Maßgabe von freien Kapazitäten ist ein laufender Einstieg möglich.

Berufsobergruppen

Bau / Architektur / Gebäudetechnik

Berufe

  • Hochbau (vormals Maurerin/Maurer)
  • Installations- und Gebäudetechnik, Gas- und Sanitärtechnik
  • Malerei und Beschichtungstechnik, SP Funktionsbeschichtungen

Kapazitäten

in Summe 20 Jugendliche über alle Berufe

Stundenausmaß

38,5 Wochenstunden

Kontakt

Berufsausbildungszentrum des BFI Wien
Engerthstraße 117
1200 Wien

Ansprechpersonen

Claudia Andres (01-33113-20171) oder Wilfried Weiss (01-33113-20114)

Ziele

Übertritt in ein betriebliches Lehrverhältnis oder Lehrabschluss

Barrierefreiheit

Da die Ausbildungen an unterschiedlichen Standorten durchgeführt werden, ist es ratsam die Zugangsmöglichkeiten vorher zu erfragen.

Träger

(BAZ) Berufsausbildungszentrum des BFI Wien

Fördergebersystem

AMS, Ko-finanzierung durch den WAFF

TAS/NR

Erprobungs-TAS: 338864 (Alle anderen TAS/NR bitte bei den Ansprechpersonen erfragen.)

Stand

Juni 2021

Übergeordnetes Angebot

Überbetriebliche Lehre (ÜBA) – Teilqualifikation (TQU 2) – Allgemein

In einer Teilqualifikation wird nicht das gesamte Berufsbild, sondern es werden nur Teile eines Berufsbildes gelehrt. Diese Teile des Berufsbildes werden im Ausbildungsvertrag vereinbart. Die Berufsschule kann, muss aber nicht besucht werden. Am Ende einer Teilqualifikation wird eine Abschlussprüfung über die gelehrten Ausbildungsinhalte abgelegt.